Quellen der Motivation im Beruf

Persönlichkeitsfragebogen – Motivation in Organisationen
Der kurze Fragebogen auf dieser Seite liefert anhand von neun Fragen eine Einschätzung Ihrer wichtigsten Motivationsquellen nach David McClelland.
David McClelland war mit seinem 1961 erschienenen Buch „The Achieving Society“ ein Pionier der Motivationsforschung und konzentrierte sich auf Motivationsquellen im beruflichen Umfeld. Die Grundzüge seiner Motivationstheorie drehen sich um die Motivationsquellen Zugehörigkeit, Leistung und Macht.
Ein charakteristisches Merkmal von McClellands Modell ist sein Fokus auf die annäherungsorientierte („Hin-zu“-)Motivation anstelle der Vermeidungsorientierung („Weg-von“). Menschen neigen dazu, auf bewusster und kommunikativer Ebene nach positiven Zielen zu streben, wohingegen angstgetriebene Motivation weniger bewusst sein kann. – Dennoch ist die stärkere Motivation häufig gerade in den angstgetriebenen „Weg-von“-Motivationen zu finden.
Die Vermeidung des entsprechenden Mangels ist in positiven Zielen implizit angelegt. So kann beispielsweise das Streben nach Macht die Vermeidung von Machtlosigkeit beinhalten, das Streben nach Leistung die Furcht, den eigenen Ansprüchen nicht gerecht zu werden – ebenso wie das Streben nach Zugehörigkeit die Vermeidung von Einsamkeit und dem Ausschluss aus der Gruppe einschließen kann.

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